BOUNCE - BON JOVI TRIBUTEBAND

Skandal................. im Ruhrpott! Oder so ähnlich....

Es stand mal wieder ein Bounce-Wochenende an. Wurde ja auch langsam Zeit. Diesmal ging es nach Dortmund ins Piano. Eine unheimlich stimmungsvolle Location. Die Location greift auf gute 100 Jahre Musikgeschichte zurück. Es war früher mal ein Tanz-Cafè und die Einrichtung und die Stuckarbeiten an den Wänden lassen so manche Geschichte erahnen. Also was gibt es besseres, als wenn Bounce an einem so extrem musikalischem Ort spielt?

Bounce in Dortmund Wir fuhren von zu Hause los, ganz relaxt und kamen zeitig dort an. Keinen Stau, keine roten Ampeln, der Abend kann beginnen. Natürlich sieht man wie eigentlich immer viele, viele vertraute und liebgewonnene Gesichter. Ist halt doch jedesmal einfach schön alle wieder zu sehen. Es wurde der obligatorische Jackenhaufen erstellt und man nutzte die Zeit um noch über vergangene Konzerte zu quatschen.

Mein Blick ging wie letztes Jahr schon richtung Bühnenboden. Oh ha.... immer noch der gleiche. Man muss dazu sagen, der Boden der Bühne scheint genauso alt zu sein, wie der Rest des Gebäudes. Und wenn man Bounce Konzerte kennt, dann weiss man, dass Olli wenn die Hütte so richtig rockt heftig über die Bühne jumpt.... ob die das noch aushält? Wir werden sehen!

Das Piano war sehr gut gefüllt und man konnte merken, dass die Menge gute Laune hat – er Abend kann beginnen!

So ziemlich pünktlich kamen die Jungs dann auch auf die Bühne und sofort sprang der Funke über und die Hütte hat gerockt!!!! Trotz der recht warmen Temperaturen im Piano lies sich die Menge nicht zweimal bitten, mit zu machen. Mir fiel doch auf, dass Olli wenig hüpfte. Sollte auch er ein wenig bedenken wegen dem Boden haben? Auffallend auch, wenn er es wohl vergass und doch einen grossen Hüpfer tat, sein Gesicht versprach ein wenig Unsicherheit wegen der Landung. Aber es ging gut, während des Konzertes hatten wir keinen Ausfall wegen defekter Bühne. Aber das Piano sollte sich mal Gedanken da drüber machen, diesen Boden für`s nächste Mal zu verstärken...

Bounce in Dortmund Wir hatten auf jeden Fall alle einen riesen Spass und sogen die Lieder förmlich auf. Olli, Jeans und Tom nannten die Bühne ihr eigen und fegte über diese hinweg. Wobei ich mich immer noch frage, warum Olli beinahe nen Lachflash bekommen hatte und den Text fast vergessen???? Egal! Wir grölten alles mit. Und die Menge war laut, sehr laut! Dann erklangen bei Lied 9 die ersten Töne..... ein Deja Vù, dass kennen wir doch. Spontan kamen mir die Bilder aus der Färberei auf den Bildschirm. So ein verdammter Mist! Wir haben kein Konfetti............. ja, sie spielten Captain Crush! Aber ich kann euch sagen, der Gesichtsausdruck der Jungs war genial. Sie schauten zu uns herab und ich verwette meinen Hintern, sie hatten die Befürchtung wir haben wieder Unmengen an Konfetti dabei, ja man könnte fast einen leichten Hauch von Panik gesehen haben. Sie schienen darauf zu warten, dass wir in unserer Taschen oder Rucksäcke griffen um das Konfette raus zu holen. Vorsichtig, fast erleichtert spielten sie das Lied. Hammer! NEIN, wir waren nicht vorbereitet! NEIN, es flog kein Konfetti! Grummel!

Nun gut.... es gibt andere Tage! Die Zeit raste leider wieder viel zu schnell. Plötzlich kam Charly durch die Menge den Einsatz von Wunderkerzen in geschlossenen Räumen angeht. Aha, jetzt musste was „gefühlvolles“ kommen. Olli stand mit der Gitarre am Mikro. Die erstenWunderkerzen gingen an. Und wenn man Olli kennt, dann kommt immer alles anders, und zweitens als man denkt! Er blödelte musikalische Höchstgenüsse für uns, David Hasselhoff, ich hatte noch nie Wunderkerzen bei Highway to Hell, und das beste war.... Skandal um Rosi!

Bounce in Dortmund Die Menge war aber auch so genial drauf sie hätte jede, aber auch nur fast jede Steilvorlage genommen. Denn bei „Ein Stern“ von Ötzi da streikte die Menge dann doch. Das war gut so, denn dann konnten die restlichen Zugaben gespielt werden. Zugaben? Wie schon so spät? Och Menno! Fast pünktlich um 24.00 Uhr mussten sie aufhören zu spielen. Aber sie hätten wie so oft stundenlang weiter spielen können. Was auch das schöne an Bounce ist, die Jungs kommen danach zu den Fans, die sehnsüchtig darauf spekulieren mit Olli, Jeans und Co. Wenigstens ein paar Worte wechseln zu können. So scheint es mir , ist es für viele Fans erst ein richtig abgerundeter Abend in Perfektion!

Ich danke Bounce für diesen wiedermal unvergesslich schönen Abend. Ob ich bis jetzt schon mal einen Abend für Unnütz erklärt haben oder es bereut habe da gewesen zu sein? NEIN! Eherumgekehrt, man bereut es wenn man nicht da war. Denn jeder Abend mit Bounce ist anders und nie gleich. Man kann sich immer überraschen lassen, dass macht alles noch spannender!

Einen Wunsch hätte ich – nehmt doch endlich „Mother“ mit auf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Im Anschluss wurde noch gequatscht, bevor man müde, aber unsagbar zufrieden den Heimweg antrat. Ich freu mich jetzt schon auf`s nächste Konzert und auf die vielen unvorhersehbaren Dinge die noch passieren!

In diesem Sinne.... lasst uns gemeinsam bouncen...

LG Claudia

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