BOUNCE - BON JOVI TRIBUTEBAND

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What a great f*ckin night for Rock & Roll

[<i> Alle Bilder in dieserm Bericht wurden von Michael Wietholt zur Verf&uuml;gung gestellt. </i>]</p><p>Es war mal wieder einer dieser Abende. Alles so wie jedes Jahr Cobra. Eine stinknormale Bounce-Cobra-Show. Man m&ouml;chte fast sagen nichts Au&szlig;ergew&ouml;hnliches. Also auf Deutsch: Eine geile Show mit allem, was man erwartet, aber mit nichts, was man sich vorstellen kann!!!</p><p> Am 08.01.2011 war es mal wieder soweit: I woke up this morning, looked outside the window and said to myself: What a great f*cking day for rock & roll!</p> <p>Bounce kamen nach Hause, in ihr ganz pers&ouml;nliches Giants Stadium, der Solinger Cobra. Und das zum bereits 8. Mal. Welcher Tag w&auml;re also geeigneter daf&uuml;r gewesen? Der 08. Auftritt in der 01. Location vor gef&uuml;hlten 2011 Zuschauern (ok, an den Zahlenspielen arbeite ich noch…).</p> <p><img style="float:right;margin-left:7px;" src="images/pics_pool/chrisco1_b0c.jpg" alt="Chriss Review Cobra 2011" title="Chriss Review Cobra 2011" />Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren hat sich Frau Holle dieses Mal bereits Wochen vor der Show verausgabt und auch die kalten Temperaturen sind diesmal (Achtung, Kalauer: )im Keller geblieben, sodass zur Abwechslung alle bei sommerlich warmen 12° Celsius den Weg in die Cobra antreten durften.</p> <p>Als Support-Act haben Thomas Heinen von Bosstime und dem Thomas-Heinen-von-Bosstime-seine-Frau einen tollen Job gemacht. Springsteen scheint sowieso allseits beliebt zu sein und unter Bon Jovi Fans dank seiner Vorbildfunktion f&uuml;r Jon nochmal besonders, weshalb die zwei beim Publikum sehr gut ankamen. Und da ich selber nunmal auch gerne Springsteens Alben lausche, war es f&uuml;r mich der perfekte Opening-Act f&uuml;r diesen Abend. Von den Songs mal abgesehen hat Thomas eine hervorragende Stimme, so nah an Bruce, wie Olli an Jon. Und im akustischen Outfit haben diese Songs auch hervorragend gepasst. Meiner Meinung nach haben die Songs wesentlich besser funktioniert, als die von Queen letztes Jahr, aber das nur so als Randnotiz.</p> <p>Um Punkt kurz nach 21 Uhr haben die Jungs dann auch mit ihrer Show angefangen. Zun&auml;chst einmal das gewohnte Video als Intro. Und was f&uuml;r eins! :-D</p><p> In brillanter Art und Weise wurde verk&uuml;ndet, auf was die eingefleischte Bounce-Gemeinde schon seit Monaten gewartet hat, n&auml;mlich die Location f&uuml;r’s 10j&auml;hrige B&uuml;hnenjubil&auml;um am &ouml;lften &ouml;lften &ouml;lf! Ich hoffe das Video wird bald von euch online gestellt, auf die Jungs von Wikileaks zu setzen gestaltet sich dieser Tage n&auml;mlich etwas schwierig.</p> <p>Als das Video zu Ende war und sich der Saal vom Lachflash wieder (halbwegs) erholt hatte, ging auch die B&uuml;hnenshow los. Opener diesmal war Hey God…und was f&uuml;r ein starker!!! Von der ersten Sekunde an volle Power auf der B&uuml;hne und davor, genauso wie es sein muss!</p><p> Songs wie Have A Nice Day, In These Arms, We Weren’t Born To Follow, In And Out Of Love, Always, Lay Your Hands On Me, These Days oder Something To Believe In (jawoll, beide Songs wurden gespielt, nachdem sich das Publilkum bei der Internetabstimmung selbst nicht entscheiden konnte) lie&szlig;en die Stimmung f&ouml;rmlich explodieren. Die Jungs brannten ein geiles Set ab, der Saal kochte, ein Kracher jagte den n&auml;chsten…und das ganze blieb ebensowenig folgenlos, wie meine billige Feuermetaphorik! ;-)</p> <p><img style="float:left;" src="images/pics_pool/chrisco2_bbc.jpg" alt="Chriss Review Cobra 2011" title="Chriss Review Cobra 2011" />Olli k&auml;mpfte gerade mit der ersten Strophe von Rockin‘ In The Free World, als der Band der Saft wegging und stattdessen ein penetranter Sirenenton die Leadstimme &uuml;bernahm. Besagte Sirene hat besonders die hohen T&ouml;ne derart sauber getroffen, dass sogar Olli sprachlos wurde.</p> <p>In dieser Situation wussten alle sofort „Hm? Wasn das jetzt?“ und jedem einzelnen war sofort klar „Puh…was sollen wir denn jetzt machen?“ Nachdem in Ruhe Fotos geschossen, Videos gemacht und eine Runde Drinks geordert wurden, haben sich dann doch alle dazu entschlossen, das Venue auf dem direkten Wege nach drau&szlig;en bzw. zur Bar hin zu verlassen. Drau&szlig;en angekommen wurden wir auch schon von einem kompletten L&ouml;schzug der Feuerwehr Solingen begr&uuml;&szlig;t. So wurde dann eben unter dem zuckenden blauen Licht der roten Partybusse weitergesungen.</p> <p>(Mein pers&ouml;nliches Bild des Abends: Die singende Menge vor der Cobra und daneben im L&ouml;schfahrzeug die Feuerwehrm&auml;nner unter Atemschutz in voller Montur!) In der Halle wurde in der Zwischenzeit nach der Ursache des Alarms geforscht und das Ergebnis: </p> <p>Der (nicht konsequent abgesaugte) B&uuml;hnennebel hat der neu installierten Brandmeldeanlage ab einem gewissen Punkt derart zugesetzt, dass diese nicht mehr so ganz unterscheiden konnte, weshalb alle f&uuml;r eine halbe Stunde an die Luft durften. Es hat der Stimmung zwar gl&uuml;cklicherweise keinen Abbruch getan, aber sowas ist schon ziemlich peinlich und eine krasse Panne der Cobra. Vorallem wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass jener Veranstalter im Flur lauter Zettel aufgehangen hat, auf denen &uuml;ber die Sensibilit&auml;t der neuen Anlage ausdr&uuml;cklich hingewiesen wurde. Denn solche spontanen Sirenensignale k&ouml;nnen in einer gro&szlig;en Menge auch mal andere Reaktionen hervorrufen, von daher sollte die Cobra an dieser Stelle definitiv nacharbeiten!</p> <p><img style="float:right;margin-left:7px;" src="images/pics_pool/chrisco4_bc1.jpg" alt="Chriss Review Cobra 2011" title="Chriss Review Cobra 2011" />Aber zur&uuml;ck zum eigentlichen Thema: Nach einer halben Stunde durften alle wieder in die Halle, die Feuerwehr r&uuml;ckte ab und die Band konnte ihr Set fortsetzen.</p><p> Es wurde dort weitergemacht, wo auch aufgeh&ouml;rt wurde, n&auml;mlich bei Rockin‘ In The Free World. Als Special Guest kamen w&auml;hrend des Songs Thomas Heinen von Bosstime und dem Thomas-Heinen-von-Bosstime-seine-Frau erneut auf die B&uuml;hne und spielten den Song gemeinsam mit Bounce. Es hat einfach Spa&szlig; gemacht, solchen Vollblut-Musikern dabei zuzugucken, wie sie auf der B&uuml;hne so richtig Spa&szlig; haben!</p> <p>Dabei kam die &Uuml;berraschung des Abends noch erst: Zum 25. Geburtstag wurde das komplette Slippery Album gespielt. Wow! Damit h&auml;tte niemand gerechnet, das Publikum war baff und die Band spielte die Songs so perfekt, wie wenn man sich die CD anh&ouml;ren w&uuml;rde. Mit Without Love wurde somit auch ein Song gespielt, den nichtmal Bon Jovi in ihrer fast 30j&auml;hrigen Bandgeschichte je live gespielt haben! </p> <p>Nachdem sie mit dem Album durch waren, wollte das Publikum die Band nat&uuml;rlich noch nicht gehen lassen, somit mussten die Jungs f&uuml;r mehrere Zugaben nochmal zur&uuml;ck auf die B&uuml;hne: Runaway, It’s My Life und Bed of Roses. Anschlie&szlig;end war aber auch wirklich Schluss und die Band wurde unter tosendem Beifall in den wohlverdienten Feierabend entlassen.</p> <p>Das war mittlerweile meine 15. Bounce Show und meine 5. In der Cobra. Jedes Jahr ist es ein neuer H&ouml;hepunkt und somit muss ich auch nach diesem Jahr wieder sagen: Das war die bisher beste Bounce-Show, die ich gesehen habe!</p> <p><img style="float:left;" src="images/pics_pool/chrisco3_b5a.jpg" alt="Chriss Review Cobra 2011" title="Chriss Review Cobra 2011" />In Amerika hei&szlig;t es „once you reach the top, there’s just one way to go“, aber Bounce scheinen das au&szlig;er Kraft zu setzen. Statt nachzulassen bauen sie ihren Gipfel einfach immer h&ouml;her und h&ouml;her und &uuml;bertreffen sich stets selbst. Sie haben die Latte wieder ein St&uuml;ck h&ouml;her gelegt und die Erwartungen f&uuml;r Cobra 2012 ebenso gesteigert. In ihrem Giants Stadium.</p> <p>Am 07.01.2012 hei&szlig;t es dann hoffentlich wieder: I woke up this morning, looked outside the window and said to myself: What a great f*cking day for rock & roll!</p> <p>Es war ein denkw&uuml;rdiger Abend. Vielleicht ein Abend, an dem ein kleines bi&szlig;chen Geschichte geschrieben wurde. Es war mal wieder einer dieser Abende. Alles so wie jedes Jahr Cobra. Eine stinknormale Bounce-Cobra-Show. Nichts Au&szlig;ergew&ouml;hnliches. Also auf Deutsch: Eine geile Show mit allem, was man erwartet, aber mit nichts, was man sich vorstellen kann!!!</p><p> </p><p> Chris

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