BOUNCE - BON JOVI TRIBUTEBAND

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40 Minuten lang Blut und Wasser geschwitzt

Der Berg ruft….oder doch die Abenteuerlust? Als ich die Terminserie auf der Band-Website entdeckt habe war mir nicht wirklich klar worauf ich mich da einlassen w&uuml;rde, wenn ich nach Davos fahre, um am 1. Cover Festival teilzunehmen.</p><p> Am Ende siegte die Neugier und so wurde – nach kurzer Absprache mit dem Tourbuddy – die Unterkunft gebucht, die Anreisem&ouml;glichkeiten ausgelotet und das Wichtigste, n&auml;mlich Schneeklamotten, besorgt.<img style="float:left;" src="images/pics_pool/844_kh_davos1.jpg" alt="BOUNCE in Davos" title="BOUNCE in Davos" /> Mit dem Nachtzug ging es dann Gr&uuml;ndonnerstag in Richtung Davos, wo wir von ordentlich Schnee, aber strahlendem Sonnenschein am Morgen des Karfreitags empfangen wurden. Pension suchen, einchecken, umziehen und los zum ersten Winterspaziergang bis zur Bolgenplaza, wo der Auftritt stattfinden sollte. Bedingt durch das erstklassige Skiwetter hielten sich die meisten auf der Piste auf und diejenigen, die bei der H&uuml;tte eingekehrt waren schienen nicht in Partylaune zu sein. Dennoch gab die Band wie immer alles und es gab doch den ein oder anderen, der mitfeierte.</p><p> Samstags f&uuml;hrte der Weg zum Blockhuus in Glaris. Eher durchwachsenes Wetter hielt niemanden davon ab seinen Beitrag zu einer gelungenen Party zu leisten. Die Stimmung war gut und insbesondere die Kiddies hatten Spa&szlig; als Olli von der B&uuml;hne kletterte und ihnen eine kostenlose Gesangsstunde gab.</p><p> Der Sonntag wird mir in ewiger Erinnerung bleiben. Es sollte auf die H&uuml;tte Serneuser Schwendi gehen und diese ist eigentlich nur zu erreichen, wenn man die Piste mit Skiern oder dem Snowboard runterf&auml;hrt. Da ich f&uuml;r beides nicht zu haben bin war es eine Herausforderung zu organisieren, dass man dort raufkommt. Erfreulicherweise war ich nicht alleine, so dass 8 weitere, mitgereiste Bounce-Fans dasselbe Problem hatten. Wir haben es am Ende gemeinschaftlich gel&ouml;st, indem wir mit dem Taxi-Shuttle rauf sind. Was f&uuml;r eine Fahrt! Auf enger, vereister und zugeschneiter Serpentinenstra&szlig;e 40 Minuten lang Blut und Wasser schwitzen – nix f&uuml;r mich! Aber wie sollte es anders sein: der Auftritt der Band hat vollends entsch&auml;digt. Im dichten Schneetreiben gab’s die beste Party des Wochenendes. Viele Leute fanden sich ein und machten mit und die, die nicht so recht wollten, wurden durch Olli quasi „gezwungen“ und hatten letztlich auch ihren Spa&szlig;.</p><p> Viel zu schnell war der Montag da und mit ihm der letzte Showday. Erneut ging’s zur Bolgenplaza und dort gab nicht nur Bounce alles, sondern auch das Wetter: Sonne, Schneetreiben, Wind – alles dabei. Doch das tat der guten Stimmung aller Besucher keinen Abbruch und es wurde bis zum letzten Ton mitgerockt.</p><p> R&uuml;ckblickend l&auml;sst sich sicher sagen, dass diese Reise eines meiner Highlights der letzten Jahre war. Eben weil es nicht gew&ouml;hnlich und wie immer war, sondern gespickt mit neuen Dingen, etwas Risiko und Abenteuer.</p><p> Als Nicht-Wintersportlerin hat es mich zwar &Uuml;berwindung gekostet in ein Schnee- und Skigebiet zu fahren doch eins steht mal fest: rufen die Berge gemeinschaftlich mit Bounce w&uuml;rde ich es immer wieder tun.</p><p> An dieser Stelle m&ouml;chte ich noch rasch meinen Hut vor jedem einzelnen Bandmember ziehen. Es war unter den Bedingungen sicher nicht immer leicht die Saiten zu zupfen, die Keys zu bedienen, die Gitarre festzuhalten, auf die Drums einzupr&uuml;geln oder nicht am Mikro festzufrieren. YOU ROCKED!!!

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