BOUNCE - BON JOVI TRIBUTEBAND

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„I travelled a loong way to be here tonight!“ – Jon Bon Jovi

Zwei Verr&uuml;ckte, eine Passion. Da freut man sich Monatelang auf einen Abend und B&Auml;M ist er dann vorbei. Und was macht man als Bon Jovi Fan, wenn die Tour vorbei ist? Richtig! Schw&auml;rmen, trauern und ein bisschen leiden. Aber gut, dass es Bounce gibt und gut, dass sie am 2.12.11 nach Schw&auml;bisch Hall gekommen sind, denn sonst w&auml;ren wir heute noch ahnungslos und w&uuml;rden wahrscheinlich immer noch im letzten Sommer leben. Aber wie gesagt, gut dass es Bounce gibt!</p><p> Nach dem Konzert am 2.12. im NCO-Club konnte uns nichts mehr halten. Wir waren restlos begeistert, nicht nur weil wir gleich mal einen Song so mehr oder weniger ernsthaft gewidmet bekommen hatten, sondern vor allem weil die Band einfach so verdammt nah am Originalsound ist. </p><p><img style="float:left;" src="images/pics_pool/hanna1_bb9.jpg" alt="BOUNCE in Katwijk" title="BOUNCE in Katwijk" /> Die n&auml;chsten Tage wurde dann ein bisschen im Internet recherchiert und irgendwie kam dann das Fanclub-Angebot nach Katwijk zu fahren ans Tageslicht. Ohne nachzudenken, mit einem doch etwas mulmigen Gef&uuml;hl, sind wir sofort dem Fanclub beigetreten und haben uns angemeldet. Und dann hie&szlig; es warten und warten und warten und nat&uuml;rlich freuen! Wie kommt man jetzt aber von Heilbronn nach Solingen, wenn man nicht ein Verm&ouml;gen bei der Bahn liegen lassen m&ouml;chte? H&auml;tte man sich ja auch mal vorher Gedanken machen k&ouml;nnen aber gut, dass da noch ein altes Auto vor dem Haus steht, dem man es gerade noch so zutraut 340km hin und auch wieder zur&uuml;ck zu fahren, ohne auseinander zu fallen. </p><p> Endlich, endlich war es dann soweit. Es wurde gepackt und grob geplant und dann ging es am 4.2. um 4.30Uhr los. Alles lief super und wir kamen kurz vor halb neun gesund und munter in Solingen-Ohligs am Hauptbahnhof an. Ein letzter Kaffee und dann sah man auch schon viele Leute, von denen man vermutete, dass sie mit uns reisen w&uuml;rden. So war es dann auch. Da f&uuml;hlt man sich zu Beginn doch etwas verloren, wenn sich die meisten schon kennen, aber wir wurden schnell und herzlich in diese kleine Gemeinde aufgenommen. Danke!</p><p> Die Busfahrt mit Helge Schneiders Doppelg&auml;nger war ein reines Vergn&uuml;gen und es war klar, dass es ein einmaliger Tag und vor allem Abend werden w&uuml;rde. Doch an alkoholisierten Wackelpudding morgens um halb zehn muss ich mich beim besten Willen noch gew&ouml;hnen. </p><p> Der Tag in Nordwijk war windstill und sonnig, so dass die K&auml;lte erst gegen Abend richtig zu sp&uuml;ren war. Nach einem feucht fr&ouml;hlichen Gruppenfoto am Strand teilte sich die Menge, doch man traf sich immer wieder in Pubs, den G&auml;sschen oder am wundersch&ouml;nen Nordseestrand. </p><p><img style="float:right;margin-left:7px;" src="images/pics_pool/hanna2_bd2.jpg" alt="BOUNCE in Katwijk" title="BOUNCE in Katwijk" /> Gegen Abend waren die F&uuml;&szlig;e kalt und der Hunger gro&szlig; und die Allgemeinheit schien recht froh zu sein endlich zum Tripodia zu fahren, wo sp&auml;ter auch das Konzert stattfinden w&uuml;rde. Dort angekommen wurden wir gleich super nett vom Veranstalter begr&uuml;&szlig;t und endlich konnte ich meine F&uuml;&szlig;e wieder zum Leben erwecken, denn kalte F&uuml;&szlig;e sind doof. Und mein Magen hatte auch endlich einen Grund sich zu freuen. Das Buffet war reichlich und lecker. Die Band kam dann auch kurz um sich nach unserem Wohlergehen zu erkundigen, doch daran gab es wirklich nichts auszusetzen.</p><p> Und nun hie&szlig; es nur noch warten, bis endlich Saal&ouml;ffnung war. Wir durften unsere Jacken und Taschen in einen extra Raum bringen und konnten so ganz ohne Ballast in den gro&szlig;en Saal. Langsam f&uuml;llte sich das Ganze auch und ein kleiner Vorgeschmack auf den Abend bot die H&uuml;pfaktion als Living On A Prayer vom Band lief. Es muss herrlich ausgesehen haben, wie sich 30 orangegekleidete Leute vor der B&uuml;hne tummelten und abfeierten, noch bevor es &uuml;berhaupt los ging. Eine geschlossene Einheit Verr&uuml;ckte, ein Heimausflug.</p><p> Dann ging es los. Doch vor Bounce heizten noch The Dark, eine Anouk Tributeband mit stimmgewaltiger Leads&auml;ngerin, der Masse ein. Mangels Textkenntnis war es leider etwas schwer das richtige Feeling zu bekommen, doch auch das reine Zuh&ouml;ren war beeindruckend. Fazit: Die sind echt gut.</p><p> Eine Stunde sp&auml;ter wurde dann flei&szlig;ig umgebaut und es dauerte nicht mehr lang, bis unser Anreisgrund auf der B&uuml;hne stand. Und wie! Jeder Kilometer hat sich gelohnt. Zwar wurde ich durch antigravitaionsentenstehlende Niederl&auml;nder etwas von der Show abgelenkt, aber das tat meiner Stimmung keinen Abbruch. Eines muss man den Niederl&auml;ndern lassen: die feiern im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen.</p><p><img style="float:left;" src="images/pics_pool/hanna3_b2f.jpg" alt="BOUNCE in Katwijk" title="BOUNCE in Katwijk" /> Nach viel Geh&uuml;pfe und Gesinge wars dann auch leider schon vorbei. Schnell wurde noch jeder pers&ouml;nlich von der Band begr&uuml;&szlig;t und dann hie&szlig; es wieder ab nach Solingen. Helge hatte es sich in der Zwischenzeit im Bus sch&ouml;n gem&uuml;tlich gemacht und brauchte eine Weile um sich wecken zu lassen, doch letztendlich sa&szlig;en wir alle im leider noch kalten Bus und machten uns auf die R&uuml;ckfahrt. Die verlief recht ruhig und ich versuchte trotz Platzmangel und unbequemen Sitzen etwas zu schlafen, da noch eine lange Autofahrt vor uns stand und sich so ein Auto ja leider nicht von alleine f&auml;hrt.</p><p> In Solingen angekommen verabschiedeten wir uns und dann ging es 340km zur&uuml;ck in die Heimat - mit Antigravitationsenten auf dem Armaturenbrett und einer todm&uuml;den Beifahrerin. Zugegeben, das war nicht wirklich am&uuml;sant, da ich selber am liebsten einfach nur geschlafen h&auml;tte. Als dann endlich die Sonne strahlend sch&ouml;n aufging und ich mit der Sonnenbrille auf der Nase zu Wanted Dead Or Alive die Autobahn entlang „ritt“, siegten jedoch die sch&ouml;nen Erinnerungen endg&uuml;ltig gegen die M&uuml;digkeit und mir wurde klar, dass dies bestimmt nicht die letzte Tour war, die ich - oder besser gesagt wir - f&uuml;r diese Band unternehmen w&uuml;rden. </p><p> Danke an die Organisation, die Mitreisenden und an Bounce f&uuml;r ein unvergessliches Wochenende, das geradezu nach einer Wiederholung schreit. </p><p> Hanna

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