BOUNCE - BON JOVI TRIBUTEBAND

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Our dirty little microphone!

Samstag, 25.2.12, 17.45Uhr: ein Dorf bei Heilbronn. Vor der T&uuml;r stand die Gang und es konnte losgehen. Schnell noch den kleinen Bruder geschnappt und ab ins Auto Richtung Bruchsal. Die Fahrt mit meinen Mitstreitern war recht abenteuerlich. Aus dem Radio dr&ouml;hnte die Aufnahme des Bon Jovi Wienkonzertes des vergangenen Jahres w&auml;hrend wir &uuml;ber eine Stra&szlig;e rumpelten, die dringend mal erneuert und vor allem verbreitert werden sollte. So was hatte noch keiner von uns gesehen. Bei jedem entgegenkommenden Auto warteten alle auf das Knirschen von Metall und einen lauten Schlag, doch wir schafften es wundersamer Weise ohne Sch&auml;den an Mensch und Wagen nach Bruchsal. Nach einer kleinen Ehrenrunde kamen wir auch in der Fabrik an. Schnell noch das Auto abgestellt und dann ging’s rein. </p><p><img style="float:left;" src="images/pics_pool/hanna_f_bf4.jpg" alt="Bounce in Bruchsal" title="Bounce in Bruchsal" /> So langsam stieg die Vorfreude wieder einmal, denn das letzte Konzert lag nicht mal 24 Stunden zur&uuml;ck, und wir mussten auch gar nicht lange warten, bis die ersten T&ouml;ne von It’s my life den Club zum Leben erweckten. Wir waren gleich wieder in unserem Element nur meinen Bruder musste ich etwas animieren, immerhin wusste er bis dato nicht, was ihn erwarten w&uuml;rde, doch er machte es mir nicht schwer. </p><p> Nach einigen Songs schob sich eine Dame vor die B&uuml;hne und irgendwie kam sie mir erschreckender Weise recht bekannt vor. Da f&auml;hrt man nach Bruchsal in dem Glauben, man kennt da ja eh keinen, und dann steht auf einmal die ehemalige Franz&ouml;sischlehrerin vor einem. Sachen gibt’s! Da ich sie aber eigentlich immer recht mochte – im Gegensatz zu Franz&ouml;sisch – war das kein gro&szlig;er Schock f&uuml;r mich und ich konnte entspannt da weiter machen, wo ich kurzzeitig aufgeh&ouml;rt hatte. Einige Minuten darauf wurde ich von einer anderen Dame angestupst, die sich sichtlich freute, dass wir so Textsicher sind, denn sie meinte: „Ich find’s super, dass ihr alle Texte k&ouml;nnt. Viele junge Leute kennen nur It’s my life und dann war’s das.“ Es hat uns auch wirklich gefreut, dass es auch positiv ankommt, wenn man so laut mit“singt“. Ansonsten bekommt man ja doch ab und zu mal verst&ouml;rte Blicke zugeworfen. </p><p> Pause. Schnell etwas abk&uuml;hlen und trinken, bevor es auch schon mit Dirty Little Secret weiter ging - doch leider ohne Gesang. Was auch immer schief ging, es dauerte einige Augenblicke, bis dann ein etwas abge&auml;ndertes „Our dirty little microphone“ zu h&ouml;ren war. Situation gekonnt gerettet! </p><p> Inzwischen waren wir irgendwie immer weiter Richtung B&uuml;hnenmitte ger&uuml;ckt. Ich vermute ja, dass das an der &auml;u&szlig;erst… ich nenn es mal enthusiastischen Blonden lag, die haareschwingend jeden regelrecht von seinem Platz peitschte, der ihr zu nahe war. Aber so ein Platz vor der B&uuml;hnenmitte ist ja auch nicht grade schlecht. Mein kleiner Bruder war nun auch richtig angekommen und so war der Rest der Show wieder unfassbar gut, aber wie immer viel viel viel zu kurz. </p><p> Noch etwas trinken, die noch so frischen Eindr&uuml;cke etwas sacken lassen und dann hie&szlig; es wieder ab ins Auto und heimfahren. Wieder lief das Wienkonzert, dieses Mal um einiges lauter, und mit total heiseren Stimmen wurde mitgegr&ouml;lt. </p><p> Die Frage, wie ich am n&auml;chsten Morgen, nach zwei Bounce-Konzerten, das Marathon-Training &uuml;berstehen sollte, schlich sich in meine Gedanken, aber das lie&szlig; sich ganz gut verdr&auml;ngen. Inzwischen wei&szlig; ich, dass das nicht unbedingt funktioniert. Und trotzdem hat es sich – wie bisher immer – gelohnt. Der n&auml;chste Gig kann kommen, wir sind bereit.

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